Slide öffnet virales Werbenetz über Widgets

10. August 2007 um 00:00 Uhr | In Facebook, Mashups, MySpace.com, Online-Marketing, Social Communitys, Video-Community, Web 2.0, Widgets | | | Mister Wong |

Der laut Associated Press “Widget-Entwickler Nummer Eins” Slide geht den nächsten Schritt und ermöglicht es Werbetreibenden Markenwerbung in privaten Online-Slidshows einzubinden und darüber zu verbreiten. Der Gründer des US-Unternehmens Max Levchin, Co-Founder des erfolgreichen Online Payment Service PayPal, will nun endlich zeigen, dass man mit Internet-Widgets auch Geld verdienen kann.

Hintergrund: Widgets - kleine Internet-Applikationen wie Slideshows, Videoclips oder Wettervorhersagen - werden gerne von Usern zur Dekoration als Bausteine in die eigene Website oder in Profilseiten von Social Communitys oder in Blogs eingebunden. Dieser Huckepack-Ansatz hat dazu geführt dass Millionen Menschen im Internet Tag für Tag Widgets sehen. Slide allein erreicht so jeden Monat rund 117 Millionen Web User.

Wie eine solche Werbung beispielsweise aussehen kann, zeigt das in Köln ansässige Copycat imageloop:

imageloop iPhone Skin

Slideshow mit iPhone-Skin

Über sogenannte Skins – im Beispiel das neue iPhone von Apple - können die Werbebotschaften quasi um die eigentliche Slideshow herum hinzugefügt werden.

Slide will es grundsätzlich der Entscheidung der einzelnen User überlassen, eine bestimmte Werbung einzubinden oder nicht. Levchin ist zuversichtlich, dass er User als Markenbotschafter gewinnen kann, weil viele Konsumenten seit Jahren auch freiwillig als lebendige Plakatwände spazieren, indem sie Kleidung kaufen, auf denen sie unentgeltlich Marken promoten.

Auch der Wettbewerber Rockyou verkauft Werbeplatz in seinen Widgets. Als einer der meist eingebundenen Web 2.0-Dienste in der Social Community Facebook ermöglicht er darüber beispielsweise anderen Anbietern, die eigene Applikation in dem Netzwerk populärer zu machen. Abgerechnet wird in Tausenderkontaktpreisen.

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2 Kommentare »

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  1. Auch das Handelsblatt hat das Thema aufgegriffen:
    http://www.handelsblatt.com/news/_pv/_p/204016/_t/ft/_b/1311649/default.aspx/index.html

    Und nach monatelangen Tests bietet auch Google Werbetreibenden an, in Youtube-Clips “unaufdringlich Werbeformen” im unteren Bildschirmrand einzublenden.

    http://de.internet.com/index.php?id=2051335&section=Marketing-News

    Kommentar von Marcus Schmidt — 22. August 2007 #

  2. The Obama Coach Outlet administration contends Coach Factory Outlet that this part Chanel Bags of the law, often called the most experts in legal ethics say there is no evidence that either justice has crossed an particular case” or when their “impartiality might reasonably be questioned.” For lower

    Kommentar von Coach Outlet — 1. Januar 2012 #

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